26.08.1966
Geburt im Sternzeichen der Jungfrau

1969
schwerer Autounfall mit beinahe tödlichem Ausgang.
Schwere Schädelfraktur, Rettung durch die erste Hilfe
eines Apothekers und die chirugischen Fähigkeiten
von Herrn Prof. Dr. Euler.

73-77
Grundschulzeit
Die wahrscheinlich etwas verspätete, aber ansonsten
ganz normal durchlaufenen frühkindlichen Malphasen
mit Bildern von Kopffüsslern, Häusern, Sonnen, Blumen
etc.. Der Dank für meine ungehemmte Kreativität und
die nachdrückliche Förderung einer gesunden Motorik,
gilt meiner Mutter Bärbel, deren ausdauernde Beschäftigung
mit ihrem durchgeknallten Sohn echten Respekt verdient
und natürlich meine Liebe.

77 - 83
Realschulzeit
In das Ende der Realschulzeit fallen meine ersten ernsthaften
Auseinandersetzungen mit der Malerei. Einen nicht ganz
unentscheidenden Anstoss gab mir meine sehr engagierte, kompetente
Kunstlehrerin Ursula Hösterey, die mich enorm motivierte und meiner
noch nicht ganz zum Durchbruch entschlossenen Künstlerseele den
letzten Kick verpasste.
Von dem Zeitpunkt an malte und zeichnete ich wie besessen.
Monatelang, jeden Tag nach der Schule, schloss sich meine kleine Welt
aus Papier und Stiften um mich herum zu einem Palast der Kreativität.
Bald hatte ich meine Motive und Szenen der Darstellung gefunden,
vieles inspiriert von der zu dieser Zeit noch allgemein akzeptierten
Fantasymalerei und Dali´s Surrealismus. Ich entdecke viele Künstler
die mir später viel bedeuten und neben der Malerei meinen späteren
Beruf, die Gitarre. Musik und Malerei haben sich in meinem Leben ständig
gegenseitig beeinflusst. So wurde durch meinen immer differenzierteren
Musikgeschmack jede Welt hinter einem Musikstil, auch zu einer Welt
in meinen Bildern.

83 - 86
Gymnasialzeit
Sturm und Drang in meinem Kopf, meinen Bildern und meiner Musik.
Alles dreht sich, es gibt die ersten kleinen Ausstellungen
und ein reges Interesse an meinen Bildern mit für mich völlig
utopischen Preisen. Ich entschliesse mich nichts zu verkaufen.
Die Schule ist mir einerlei, ich male und übe Gitarre.
Nach dem Abitur reift die Entscheidung Musik zu studieren,
in der Folge opfere ich Zeit von der Malerei für das Üben.

86 - 88
Zivildienst
Ich habe das große Glück eine Stelle zu finden, bei der ich erst
nachmittags arbeiten muss, so dass mir die Vormittage zum
üben und Malen bleiben. Ich betreue im Zivildienst autistisch
behinderte Kinder, eine absolute Hammererfahrung,
die mich zutiefst beeindruckt.

88 - 89
Ich studiere zwei Semester Musikwissenschaften an der Uni Köln,
als Vorbereitung für den theoretischen Teil der Aufnahmeprüfung
zum Musikstudium.

89 - 97
Studium der klassischen Gitarre und der Flamencogitarre in Arnheim/NL
und in Rotterdam/NL. In die Zeit meines Musikstudiums fällt das Eintauchen
in die Welt der Farben. Ich experimentiere mit Malfarben, Aquarellen
und was es sonst noch so alles gibt. Die Magie des Graphits lässt mich
dennoch nicht los, auch wenn ich durch die viele Arbeit an der Gitarre
nicht so häufig zum Malen komme, wie ich möchte.
Mit fortschreitendem Musikstudium bin ich sehr froh, die Malerei nicht zu
meinem Beruf gemacht zu haben. Wenigstens einen Bereich meiner
Kreativität, den ich ganz ohne Leistungsdruck und noch wichtiger ohne
Manipulation durch wirtschaftliche Notwendigkeiten, so lassen kann,
wie es mir gefällt.

97 - 03
Ich arbeite als Flamencogitarrist und selbständiger Gitarrenlehrer in
Hannover. Ein Teil meiner Bilder ist verstreut über Deutschland und
wird zur Überarbeitung bei der begnadeten Restauratorin Eva Lepp gebracht.
Ich beschäftige mich viel mit PC Grafiken, Plakatentwürfen, CD Covern
und kleineren grafischen Aufträgen für gute Freunde.
Ansonsten gründe ich eine Metalband, in der ich mich als Sänger
betätige und male und übe Gitarre.